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Was genau ist Heimbeatmung?

Was genau ist Heimbeatmung?

Muss ein Patient maschinell beatmet werden, so ist er zuerst in einer Klinik. Irgendwann wird er aber entlassen, obwohl er ein Beatmungspatient ist und immer noch Intensivpflege braucht.

 

Viele dieser Beatmungspatienten werden dann in ein Pflegeheim überstellt. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit einer häuslichen Intensivpflege.

 

In einer Wohngemeinschaft oder gar im vertrauten Zuhause fällt für den Betroffenen viel Stress und Kummer weg. Er kann dort genauso beatmet werden, was dann Heimbeatmung heißt.

Belastungen für Beatmungspatienten

Wer so krank ist, dass er Intensivpflege braucht, wird dadurch auch psychisch belastet. Jede zusätzliche Sorge und jeder Trennungsschmerz bedeuten zusätzlichen seelischen Stress.


Inzwischen weiß man, dass Körper und Psyche eng zusammenhängen. Dadurch wirken sich solche Belastungen auch auf den Krankheitsverlauf aus.


Wenn Sie sich für häusliche Intensivpflege durch Wenoba entscheiden, werden wir alles Erdenkliche tun, um unnötigen Stress zu vermeiden. Das betrifft den Beatmungspatienten genauso wie Angehörige.
Immerhin hängt alles zusammen - und zusammen schaffen wir das.

Heimbeatmung statt Pflegeheim

Die Heimbeatmung hat viele Vorteile. Ein Mensch, der ohnehin schwer krank ist, erleidet eine enorme Zusatzbelastung, wenn er die vertraute Umgebung sowie seine Familie zusätzlich noch verlassen muss.

Das wirkt sich nicht nur stark auf die Psyche, sondern auch auf die Krankheit aus.
Außerdem gilt durchaus der Grundsatz: "Ambulant statt stationär" - auch wenn es um Intensivpflege und Beatmungspatienten geht (Kranken- und Pflegeversicherungsgesetz).


Die Krankenkasse fördert das, weil ein Beatmungspatient zu Hause immer noch weniger Kosten verursacht als auf der Intensivstation.

Was können Sie von uns erwarten?

Unsere häusliche Intensivpflege ist individuell auf Sie zugeschnitten: auf den jeweiligen Beatmungspatienten, auf seine Familie und auf die einzelnen Möglichkeiten, die durch die Wohnsituation entstehen.


Zum Beispiel brauchen manche Patienten eine Rund-um-die-Uhr-Intensivpflege, anderen reicht es, wenn wir zum Beispiel mehrmals täglich zu ihnen kommen. Auch nächtliche Betreuung ist möglich.

So verschieden wie Mensch und Umwelt sind auch die Betreuungsformen.

Unsere häusliche Intensivpflege ist sowohl für Erwachsene möglich als auch für Kinder jeden Alters.

So sieht in etwa die Pflege aus
  • Die maschinelle Beatmung wird sichergestellt (invasiv oder nicht-invasiv).
  • Beatmungs- und Vitalparameter werden permanent überwacht, ebenso die künstliche Ernährung.
  • Manche Patienten bekommen auch eine Ernährungstherapie.
  • Die Trachealkanüle wird sorgfältig gereinigt und gewechselt.
  • Eventuell wird abgesaugt.
  • Die arterielle Sauerstoffsättigung wird regelmäßig überprüft (Pulsoxymetrie).
  • Der CO2-Gehalt beim Ausatmen wird gemessen (Kapnometrie).
  • Falls nötig, geben wir Sauerstoff.
  • Wir beobachten den Patienten individuell und überwachen die medizintechnischen Geräte.
Ist so etwas überhaupt bezahlbar?

Ja. Die Krankenkasse genehmigt bei Heimbeatmung in der Regel eine gewisse Anzahl an Stunden für den Pflegedienst (bis zu 24 Stunden täglich).
Grundpflege, Behandlungspflege und Überwachung des Patienten werden dadurch sichergestellt.

 

Wir haben mit allen Krankenkassen einen Versorgungsvertrag für die Intensivpflege nach SGB V. Darüber hinaus haben wir mit der AOK Bayern., BKK Landesverband Bayern,  IKK classick, Knappschaft, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbauder , Verband der Ersatzkassen e.V. (Arbeitsgemeinschaft der Krankenkasse) und der BARMER GEK  einen Weg gefunden die Refinanzierung  zu vereinfachen ohne lange Genehmigungsverfahren.


In einem persönlichen Gespräch klären wir alles mit Ihnen ab. Selbstverständlich werden wir Sie in Sachen Antragsstellung gründlich beraten. Gerne prüfen wir Ihre Lage, so individuell wie sie ist.


Machen Sie sich keine Sorgen, was das Finanzielle angeht. Gemeinsam finden wir eine Lösung - auch für Ihren Fall.

Häusliche Intensivpflege bei Wenoba

Mit "häuslich" ist gemeint, dass die jeweilige Intensivpflege bei dem Patienten daheim stattfindet. Das kann eine betreute Wohngemeinschaft sein oder, sofern es möglich ist, das vertraute eigene Zuhause.


Welche Variante Sie wählen, das liegt ganz bei Ihnen. Im Rahmen mancher Lebensumstände ist die Intensivpflege eines Beatmungspatienten aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Dann gibt es immer noch die WG.


Jedoch ist die vertraute Umgebung ein Plus, das nicht unterschätzt werden sollte. Dadurch fällt für einen Beatmungspatienten schon viel an Belastung weg.

Sie stehen dabei im Mittelpunkt

Jeder Mensch hat ganz persönliche Bedürfnisse, Wünsche und Anforderungen.

Ob Familienmitglied, ob Beatmungspatient: wir erkunden Ihre ganz persönlichen Möglichkeiten, damit wir dann mit Ihnen gemeinsam die häusliche Intensivpflege planen können.
Wir sind Gäste in Ihrem Haus und werden uns auch dementsprechend verhalten.

So soll der gewohnte Lebensraum erhalten bleiben, soweit es geht. Ist eine Veränderung dennoch notwendig, so werden wir Ihnen auf jeden Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ebenso sind wir bemüht, Ihre Privatsphäre zu achten. 
Wie sieht es mit Therapien aus?

Bei manchen Patienten sind in der Klinik bereits Therapien eingeleitet worden.

Wir werden uns gerne darum kümmern, dass diese lückenlos weitergeführt werden.Ansonsten organisieren wir auf Wunsch eine therapeutische Betreuung. Auch Fachärzte werden einbezogen, falls das erwünscht oder notwendig ist.

Auch die Begleitung zu Arztterminen und Therapien außerhalb führen wir gerne für Sie durch.
Beispiele für Therapien

Es gibt verschiedenste Therapien, von denen auch Beatmungspatienten häufig profitieren.

Hier folgen einige Beispiele.Physiotherapie: Sie stellt vor allem die Bewegungsfähigkeit und Funktionstüchtigkeit des Körpers wieder her bzw. erhält oder verbessert sie.

Laufbandtraining: Neben den beteiligten Muskeln wird dadurch vor allem auch das Herz-Kreislaufsystem geschult.Ergotherapie: Sie setzt sinnvolle Tätigkeiten ein, häufig in einer Gruppe. Malen, Handarbeiten und Basteln sind einige Möglichkeiten.Logopädie:

Hier geht es um Probleme im Bereich des Sprechens, Hörens sowie auch Schluckens.